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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • D 2024, 177 Min., DCP, FSK: ab 16, Regie: MATTHIAS GLASNER
Do 6.6. Fr 7.6. Sa 8.6. So 9.6. Mo 10.6. Di 11.6. Mi 12.6.
    20:00 19:00      

Buch: Matthias Glasner, Kamera: Jakub Bejnarowicz, Musik: Lorenz Dangel;
Mit: Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Robert Gwisdek u.a.

Erst der Tod führt die auseinandergedriftete Familie Lunies wieder zusammen. Lissy Lunies (Corinna Harfouch) ist insgeheim erleichtert, dass ihr an Demenz erkrankter Mann endlich ins Heim kommt. Aber auch an der 70-Jährigen nagt der Zahn der Zeit. Denn Krebs, Diabetes und der Beginn einer Erblindung werfen auch ihren Lebensplänen Knüppel zwischen die Beine.
Lissys Sohn Tom Lunies (Lars Eidinger) ist zwar erst Anfang 40, aber trotzdem täglich von dem Thema Tod umgeben. Der Dirigent arbeitet nämlich an einer Komposition und Inszenierung des Stückes „Sterben“, das bald mehr als nur ein Wort ist. Der musikalische Partner dieses Unterfangens ist sein suizidgefährdeter bester Kumpel Bernhard (Robert Gwisdek), ein genialer Komponist, der an Depressionen leidet, und Tom damit immer wieder an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert. Toms Schwester Ellen wiederum beginnt eine Affäre mit dem verheirateten Zahnarzt Sebastian, wobei die Beiden nicht nur das Bett, sondern auch ihre Leidenschaft für den Alkohol teilen. Toms Ex-Freundin Liv hingegen will, dass Tom Verantwortung ihr Kind übernimmt, auch wenn er nicht der leibliche Vater ist.
Nach der ersten halben Stunde in dieser beklemmenden Situation beginnt man sich ein bisschen zu fürchten – vor einem sich womöglich über drei Stunden hinziehenden Sterbeprozess. Doch dann gibt es eine Szene am Küchentisch, die einschlägt wie eine Bombe. Ein atemraubendes Schauspiel-Duett zwischen Corinna Harfouch und Lars Eidinger (als Alter Ego des Regisseurs), ein Meisterstück in minutiösem Timing und fein kalibriertem Understatement. Ausgerechnet am Tag der Beerdigung seines Vaters konfrontiert die Mutter ihren Sohn schonungslos direkt mit ihrer eigenen Krebsdiagnose und hängt gleich anschließend noch eine ernüchternde Analyse ihrer lieblosen Indifferenz als Mutter dran. Zwischen der brutalen Härte der gesprochenen Worte und dem mimischen und gestischen Minimalismus in den Reaktionen tun sich augenblicklich die Abgründe auf, die in dieser Familie walten. (nach: moviepilot, Anke Sterneborg/RBB)

Kurzfilm:


Bild aus Kurzfilm

Animationsfilm, Norwegen/Schweden 2023
Regie: Anna Erlandsson, 4'29 Min.

Glenn liebt die Natur. Beim Vögel beobachten trifft er die Liebe seines Lebens und sie beschließen, ihr Leben im Wald zu verbringen. Aber zu ihren eigenen Bedingungen.