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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • A/B/F/Taiwan 2021, 120 Min., mandarin. OmU+dF*, DCP, FSK: ab 12, Regie: C.B. YI
Do 22.9. Fr 23.9. Sa 24.9. So 25.9. Mo 26.9. Di 27.9. Mi 28.9.
20:00  -- 21:00 20:00  20:00  20:00* 20:00* 

Buch: C.B. YI, Kamera: Jean-Louis Vialard, Musik: Yun Xie-Loussignian
Mit: Kai Ko, J.C. Lin, Yufan Bai, Chloe Maayan, Daphne Low u.a.

Wie viele junge Chinesen ist Fei von seinem kleinen Heimatdorf irgendwo auf einer Insel im Inneren des Landes in die Großstadt gezogen, um sich ein eigenes Leben aufzubauen und um Geld nach Hause zu schicken. Anstatt für einen Hungerlohn in einem Restaurant oder einer Fabrik zu schuften, verdingt er sich als illegaler Sexarbeiter – als sogenannter „Moneyboy“. Trotz des Prostitutionsverbots in China verdient er genug für ein Leben mit neuen Klamotten, Restaurantbesuchen und schicker Wohnung über den Dächern der Stadt.
Was er dafür tut, muss er vor seiner Familie verheimlichen. Die wartet eigentlich darauf, dass ihr Sohn endlich heiratet und für Nachkommen sorgt. Sein Geld akzeptieren sie gerne, verachten aber seine Homosexualität, die in der chinesischen Gesellschaft als Beschmutzung der Familienehre gilt. Auch vor der Polizei und gewaltsamen Freiern muss Fei immer auf der Hut sein. Er beschließt, sein Leben neu zu ordnen, sich zur Liebe zu bekennen und Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für seinen neuen Geliebten Long. Doch so sehr er sich auch bemüht, seine Vergangenheit als „Moneyboy“ ist nicht so einfach abzustreifen.
„Moneyboys“ ist das packende Spielfilmdebüt des chinesisch-österreichischen Regisseurs C. B. Yi, der mit 13 Jahren aus einem chinesischen Fischerdorf nach Österreich kam, wo er an der Filmakademie Wien u. a. bei Michael Haneke studierte. Aufgrund der Thematik gedreht in Taiwan, erzählt Yi eindringlich von der Verlorenheit eines jungen Mannes und einer ganzen Generation, die zwischen dem wirtschaftlichen und moralischen Druck der Gesellschaft in einer Sackgasse festzustecken scheint.
Der Film feierte seine Premiere in Cannes und wurde 2022 mit dem Max Ophüls Preis als bester Spielfilm ausgezeichnet.
(nach: sueddeutsche.de, Verleih)


Kurzfilm:


WASCHMASCHINE
Animationsfilm, Tschechische Republik 2020
Regie: Alexandra Májová, 5'02 Min.

Das Zusammenleben ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn die Mitbewohnerin mehr will. Waschprogramm: Love.