| Do 10.12. | Fr 11.12. | Sa 12.12. | So 13.12. | Mo 14.12. | Di 15.12. | Mi 16.12. |
| 20:00 | 21:30 | 19:00 | 19:30 | -- | -- | -- |
Buch: Andrey Zvyagintsev, Simon Lyashenko, Kamera: Mikhail Krichman, Musik: Evgueni Galperine
Mit: Dmitry Mazurov, Iris Lebedeva, Boris Kudrin, Yuriy Zavalnyouk u.a.
Russland 2022: Nach außen führt Gleb ein Traumleben, aber in der Ehe des russischen Lokal-Oligarchen kriselt es. Er hegt sogar den Verdacht, seine Frau könnte eine Affäre haben. Auch beruflich steht er zunehmend unter Druck: Im Zuge der Mobilmachung für die «militärische Spezialaktion» in der Ukraine muss er eine Liste mit 14 Mitarbeitern seines Unternehmens liefern, die für den Krieg eingezogen werden, die er aber eigentlich nicht entbehren kann, um die Produktivität seines Unternehmens nicht zu gefährden. Langsam scheint Glebs Welt durch unkontrollierbare Ereignisse zu bröckeln, bis er eine geniale Idee hat.
Der Krieg ist von Anfang an präsent, auch wenn er fast nie direkt gezeigt wird. Militärplakate hängen an Hausfassaden, Panzer rollen auf Zügen durch die Stadt, kriegsverletzte Personen, verschwundene junge Männer – der Krieg ist wie ein permanentes Hintergrundrauschen, das längst Teil des Alltags geworden ist. Die luxusverwöhnte Oberschicht sieht das alles nicht, sie haben andere Probleme: Was kümmert mich der Krieg, wenn meine Frau vielleicht fremdgeht?
Ein in grandiosen Cinemascope-Bildern eingefangenes Noir-Drama um Eifersucht und Abhängigkeiten im totalitären Staat, das durch aktuelle Akzente einen ziemlich heftigen Punch entfaltet. Eine unerbittliche Abrechnung mit den Mächtigen in Putins Russland, bitterböse und brillant inszeniert! (nach: Kino-Zeit; H. Grie.)
Cannes 2026: Großer Preis der Jury
Kurzfilm:
Das Hasen-Signal-Alphabet

Animationsfilm, Deutschland 1995
Regie: Franz Winzentsen, 2'17 Min.
Episode aus "Der Porzellanladen Teil 2": In den Niederlanden in der Nähe von Leuwarden wurden Hasen beobachtet, die sich offensichtlich durch eine Zeichensprache verständigten...
