| Do 12.11. | Fr 13.11. | Sa 14.11. | So 15.11. | Mo 16.11. | Di 17.11. | Mi 18.11. |
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Stummfilm-Matinee mit Live-Piano
Buch: Henrik Galeen nach Motiven des Romans „Dracula“ von Bram Stoker
Kamera: Fritz Arno Wagner,
Mit: Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder u.a.
DAS Vorbild für alle späteren Verfilmungen des Dracula-Stoffes von Bram Stoker, DER Film, der ein Genre auslöste: „Nosferatu“, der großartig-düstere Filmklassiker von F. W. Murnau. Obwohl der Film direkt auf Bram Stokers „Dracula“ basiert, taucht dessen Name nicht auf, da der Regisseur die Rechte an Stokers Buch nicht bekam. Also benannte er den Vampir um, veränderte die Geschichte ein wenig und drehte den Film ohne Erlaubnis von Stokers Erben...
In Max Schreck fand er einen genialen Darsteller, der als Graf Orlok wahrhaft grauenerregend durch das verfallene Schloss in den Karpaten schleicht, wo sein Schatten bedrohlich an den Wänden entlang gleitet und Wolfsgeheul die Musik dazu abgibt.
Murnau verstand es, Licht und Schatten so stimmungsvoll einzusetzen wie sonst kaum einer seiner Kollegen – und in diesem Film über eine Kreatur der Nacht und der Schatten kann er es so richtig zeigen! Auch einige der Vampir-„Wahrheiten“ gehen auf ihn zurück, z. B. dass sie kein Sonnenlicht ertragen können! Bis heute, über 100 Jahre später, hat Friedrich Wilhelm Murnaus Klassiker nichts von seiner Faszination verloren. (nach: Kinoarchiv, jan)
Am Piano: Alexander Friedrich
Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden.
