| Do 05.10. | Fr 06.10. | Sa 07.10. | So 08.10. | Mo 09.10. | Di 10.10. | Mi 11.10. |
| 20:00 | 21:30 | 19:00 | 19:30 | -- | -- | -- |
Buch: Sebastian Brameshuber, Anna Lehner, Kamera: Klemens Hufnagl, Patrick Wally
Mit: Bobby Sommer, Paul Schild, Asja Ahmetovic, Akin Özuckun, Jon Agolli u.a.
Bobby fährt fast jede Woche dieselbe Autobahnstrecke von Wien, wo er lebt, nach Salzburg. Der 72-Jährige nimmt oft andere Menschen mit um Benzinkosten zu sparen. Gemeinsam teilen sie ein Stück Weg und für einen kurzen Moment auch ihr Leben. Im Auto kommen sie ins Gespräch über Liebe und Krieg, Familie und Erinnerung, Herkunft und Zukunft. Ein junger Soldat, ein Supermarktlehrling, ein Wissenschaftler, eine queere Frau kurz vor ihrer Hochzeit – flüchtige Augenblicke, aus denen ein Mosaik der Gegenwart entsteht. Auch Bobby erzählt: von seinem Leben, vom Älterwerden und von einem Freund, der in Salzburg im Koma liegt – der Grund für seine Fahrten. Stetig ziehen draußen Berge, Wälder und Brücken vorüber, verändert sich das Licht mit den Jahreszeiten. Bobby fährt immer weiter und eines Tages in eine andere Richtung.
„London“ ist ein leiser, tröstlicher Film zwischen Dokumentarischem und Fiktion. Ein Film, der in seiner scheinbaren Einfachheit äußerst komplex und tiefgründig ist. Die Autobahn wird zum Ort der Begegnung, an dem Fremde einander zuhören und unsere Gegenwart für einen Augenblick erfahrbar wird. In beunruhigenden Zeiten erzählt der Film von der Möglichkeit, dass Nähe und Solidarität dort entstehen, wo Menschen ein Stück des Weges miteinander zurücklegen.
Kurzfilm:
Bagdad Blues

Musical, Deutschland 2003
Regie: Arne Feldhusen, 4'30 Min.
Ein Musik-Video, das sich entschieden gegen die "schwarz-weiß" Propaganda der amerikanischen Bush-Administration richtet und gegen einen Kriegseinsatz im Irak Stellung bezieht.
