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  • Buster Keaton: The Three Ages - Stummfilm, Schlagzeugbegleitung: Yogo Pausch
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  • Mes petites amoureuses – Meine kleinen Geliebten - Regie: Jean Eustache
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  • La maman et la putain – Die Mama und die Hure - Regie: Jean Eustache
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  • Von Scham und Geld
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  • Wolken über Lützerath - mit Regisseurgespräch
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  • Als ob die Welt tanzt - mit Filmgespräch mit Wolfgang Latteyer (Verleiher)
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  • Sommerpause vom 25.6. bis 16.9.
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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • F 1974, 123 Min, franz. OmU, DCP, FSK: ab 16, Regie: JEAN EUSTACHE
Do 15.10. Fr 16.10. Sa 17.10. So 18.10. Mo 19.10. Di 20.10. Mi 21.10.
-- 20:00 -- -- 20:00 20:00 20:00

Wiederaufführung in restaurierter Fassung
Buch: Jean Eustache, Kamera: Nestor Almendros, Musik: Charles Trenet
Mit: Martin Loeb, Ingrid Caven, Jacqueline Dufranne, Dionys Mascolo, Patrick Eustache

„Mes petites amoureuses“ führt direkt in Eustaches Jugend zurück, die er als ungeliebter Sohn zubrachte. Filme über das sexuelle Erwachen waren in Frankreich der 1970er-Jahre sehr in Mode, aber dieser ist nicht voyeuristisch, sondern wirklich neugierig auf das Wechselbad von Sehnsucht und Annäherung, von Erfahrung und Enttäuschung, in wunderbar atmosphärischen Bildern eingefangen.
Der 13-jährige Daniel führt ein unbeschwertes Leben auf dem Dorf. Er hat einen Kreis von Freunden, in den er integriert ist, Erfolg in der Schule und ein gutes Verhältnis zu seiner Großmutter, bei der er lebt. Die Situation ändert sich abrupt, als ihn seine Mutter zu sich nach Narbonne holt. Dort lebt sie mit ihrem neuen Lebensgefährten, dem Landarbeiter José, in einer kleinen Wohnung. Der Empfang in der Stadt ist nüchtern, und das Verhältnis zu José bleibt dauerhaft unterkühlt.
Bereits nach wenigen Tagen eröffnet ihm seine Mutter, dass sie kein Geld habe, um ihn weiterhin zur Schule zu schicken, und er stattdessen arbeiten gehen müsse. In einer Reparaturwerkstatt eines Verwandten findet er eine Stelle. Hier erfährt er die Realität der Erwachsenenwelt: die soziale Hierarchie, den tristen Arbeitsalltag und die Versuche, Ablenkung durch sexuelle Abenteuer zu bekommen. Nachmittags beobachtet er oft, wie seine neuen, viel älteren Freunde mit Frauen flirten, und so fängt auch er an, sich im Umgang mit Mädchen auszuprobieren.
„Die spröde Heiterkeit und milde Trauer, die der Film ausstrahlt, wirkt nirgends aufdringlich. Eustache nimmt sich sehr viel Zeit für seine Figuren, seine Kamera beobachtet zärtlich und einfühlsam die so scheinbar alltäglichen Verwirrungen der Pubertät. „Mes petites amoureuses“ ist ein Film der Blicke, der unartikulierten und zaghaften Versuche, sich selbst zu finden in den anderen und sich zurechtzufinden in Verhältnissen, deren erdrückenden Einfluss Daniel hilflos verspürt.” (nach: der SPIEGEL)

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JEAN EUSTACHE

Als ausgebildeter Elektriker und Sohn eines Maurers und einer Näherin gehörte Jean Eustache (1938 – 1981) als einziger unter den französischen Filmschaffenden seiner Zeit nicht der Bourgeoisie an. Seine Filme folgten auf die Nouvelle Vague, deren Werke im Kleinbürgertum, die von Eustache im proletarischen Milieu spielen. Sein Blick auf seine eigene Herkunft, deren Praktiken, Riten und Entbehrungen ist präzise und ohne Ausflüchte. In der Zusammenführung von Autobiografie, Fiktion und Gesellschaftsanalyse kommt die Perspektive des Autosoziobiografen zum Vorschein.
Kein Geld zu haben und damit auch einen erschwerten Zugang zum gesellschaftlichen Leben – Essen gehen, eine anständige Garderobe, ausgehen, Frauen ausführen, sich großzügig zeigen etc. – ist als Erfahrung stets präsent, ohne dass Eustaches Filme als Sozialdrama angelegt sind. Ebenso präsent und sichtbar sind die prekären Produktionsbedingungen, unter denen seine Filme entstanden.
Wir zeigen seine beiden einzigen Langspielfilme „La Maman et la Putain“ und „Mes petites amoureuses“ in jeweils restaurierter Fassung.
(nach u.a.: filmdienst.de)

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Kurzfilm:


Bild aus Kurzfilm

Kurzspielfilm,·Schweden 2018
Regie: Christian Zetterberg, 5'30 Min.

Ein schüchterner Junge entdeckt beim Tanz in der Mittelschule neue Konzepte von Identität, Sexualität und Liebe.