| Do 08.10. | Fr 09.10. | Sa 10.10. | So 11.10. | Mo 12.10. | Di 13.10. | Mi 14.10. |
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Dokumentarfilm
Buch: Alisa Berger, Kamera: Aquiles Hadjis, Alisa Berger
Musik: Tintin Patrone, Simon Rummel, Manfred Ruecker, Makoto Kawashima, Yasu Ey
Die Dokumentation „Invisible People“ der deutschen Regisseurin und Künstlerin Alisa Berger erzählt von einer persönlichen Reise, der Kunstform des Butoh-Tanzes und den titelgebenden unsichtbaren Menschen, welche ein Teil jeder Gesellschaft sind.
Ausgangspunkt ist eine persönliche Erschütterung: die Krebsdiagnose und der Tod ihres Vaters. Doch der Film entfaltet sich rasch zu etwas Größerem – einer Meditation über Körper, Vergänglichkeit, Sichtbarkeit und jene Zwischenräume, in denen Leben und Kunst entstehen.
Im Zentrum steht Butoh, jener radikal subjektlose japanische Tanz, der seit den 1950er-Jahren gegen alles antritt, was Form, Schönheit, Technik verspricht. Butoh ist reiner Ausdruck ohne Inhalt. Ein Tänzer sagt: „In dieser Welt gibt es kein Butoh. Es ist etwas neues, das im Moment der Performance zwischen Tänzer und Zuschauer geboren wird.“ Alisa Berger interessiert genau dieser Moment – und die Leerstelle, aus der er hervorgeht.
Die Regisseurin porträtiert in ihrem Film einzelne Künstler während ihrer Inszenierungen, und sie zeigt sich auch selbst beim Tanz. Von 2018 bis 2022 lebte sie in Tokio und studierte dort Butoh – eine Erfahrung, die „Invisible People“ spürbar durchdringt. Ihr Voice Over führt durch den Film. Die sparsam eingesetzten Worte bieten eine Orientierung, zeigen auf, wie sie persönlich zum Butoh-Tanz kam, und geben Anregungen, das Gesehene einzuordnen. Weitere Interviews vervollständigen die Dokumentation und lassen Einblicke in die Gefühlswelt der Tänzer zu. Die Tanzszenen können dabei ganz ohne Worte vermitteln, was den Tanz ausmacht, welche Kraft und Eindringlichkeit in den Bewegungen stecken und was für ein Spektrum an Gefühlen für die Betrachtenden wie auch für die Tanzenden darin verborgen sind. (nach u.a.: filmszene.koeln)
Kurzfilm:
Fusion

Animationsfilm, Experimentalfilm, Kanada 2024
Regie: Richard Reeves, 3'18 Min.
Eine Erkundung des Zusammenspiels von Ton und Bild. Ein experimentelles Animationsprojekt, bei dem sowohl Ton als auch Bild auf 35-mm-Film gezeichnet wurden.
