| Do 28.05. | Fr 29.05. | Sa 30.05. | So 31.05. | Mo 1.06. | Di 2.06. | Mi 3.06. |
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Buch: François-Xavier Drouet, Kamera: Colin Lévêque
In den 1960er-Jahren breiteten sich in ganz Lateinamerika revolutionäre Bewegungen gegen Diktatoren und Regierungen aus. Die Befreiungstheologie, eine Richtung der christlichen Theologie, inspirierte Millionen von Christen dazu, sich den Revolutionen anzuschließen.
Ermordete und in einem Massengrab verscharrte Nonnen. Katechismuslehrer, in ihren eigenen Häusern erschossen. Ein Erzbischof während einer Messe in seiner eigenen Kathedrale ermordet. Jahrzehntelang spielte die Befreiungstheologie, ein basisdemokratischer Zweig des Katholizismus, der sich auf die Seite der Armen und Unterdrückten stellte, eine mächtige und einflussreiche Rolle in den revolutionären Bewegungen Lateinamerikas. Ihr Grundgedanke ist, dass Gott nicht neutral ist und auf der Seite der Armen steht. Und deshalb waren ihre Anhänger Zielscheiben.
Für die USA war die Befreiungstheologie gefährlicher als der Kommunismus. Für einen zunehmend konservativen Vatikan war sie eine Bewegung, die unterdrückt werden musste. Jetzt, Jahrzehnte nach der Zeit des revolutionären Aufbruchs in Lateinamerika, begleitet „The Gospel of Revolution“ einen belgischen Pastor durch El Salvador, Brasilien, Nicaragua und Mexiko, trifft Schlüsselfiguren und zeichnet die Geschichte der Befreiungstheologie nach. Anhand von eindrucksvollem Archivmaterial und zeitgenössischen Interviews zeigt der Film, wie diese radikalen Katholiken an der Seite von Bauern, Arbeitern und indigenen Völkern gegen Ungerechtigkeit kämpften und sich weigerten, Armut und Unterdrückung hinzunehmen.
Kurzfilm:
Ich weine nicht, wenn du auch nicht mehr weinst

Animationsfilm/Dokumentarfilm, Großbritannien 2012
Regie: Andy Glynne, 4'15 Min.
Hamid ist zehn und lebt in Großbritannien. Er erzählt von seiner Flucht aus Eritrea, von seiner Trauer und davon, wie schwierig es sein kann, in einem neuen Leben anzukommen.
