| Do 7.05. | Fr 8.05. | Sa 9.05. | So 10.05. | Mo 11.05. | Di 12.05. | Mi 13.05. |
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Buch: Thierry Klifa, Cedric Anger, Kamera: Hichame Alouié, Musik: Alex Beaupain
Mit: Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Marina Foïs u.a.
Marianne Farrère, schwerreiche Erbin einer französischen Kosmetikfirma, geht zwar mit Stil, aber eher steif durchs Leben. Bis der Fotograf Pierre-Alain Fantin, den sie bei einer Foto-Session kennenlernt, in ihr Leben tritt. Oder eher: trampelt. Schon bei der ersten Begegnung sagt er ihr, dass ihre Frisur nicht sitzt. Er bringt Schwung in ihre Haare und in ihr Leben. Endlich leben – und das noch im Luxus! Marianne ist verzaubert – und geblendet. Was den Künstler an der Welt der schwerreichen Frau nämlich besonders zu faszinieren scheint, sind die großen Schecks. Und die gibt ihm Marianne großzügig. Frischer Wind in ihrem Leben ist der Kosmetik-Erbin auch mal ein paar Millionen wert.
Während die Öffentlichkeit ob der skurrilen Beziehung rätselt, spüren die Tochter der Erbin und die Angestellten jedoch schnell, dass der Künstler nicht nur ein Lebemann, sondern vor allem schlicht – pardon – ein krimineller Kotzbrocken ist. Anfangs noch staunend von der Familie und der Dienerschaft beäugt, macht sich allmählich Unbehagen und schließlich Wut breit. Besonders Mariannes Tochter, die das erste Treffen der beiden sogar arrangiert hatte, spürt als eine der ersten, dass hier etwas gründlich aus dem Ruder läuft. Sie entschließt sich nach langem Zögern, dem Geschehen trotz aller Konsequenzen ein Ende zu setzen.
„Die reichste Frau der Welt“ beruht frei auf der Lebensgeschichte der verstorbenen L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt. Mit bissigem Humor nähert sich der Film einem der aufregendsten französischen Polit-Skandale der letzten Jahre. Ein Film über Geld und Geldgier – und Einsamkeit, die mit Reichtum einhergeht.
Kurzfilm:
Der Wechsel

Kurzspielfilm, D 2016, Regie: Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler, 6'00 Min.
Ein entliehener 50-Euro-Schein wechselt die Besitzer und tilgt dabei alle Schulden – eine Parabel auf die aktuelle Schuldenkrise und Theorie der Geldzirkulation, als Hommage an den frühen Stummfilm in Szene gesetzt.
