| Do 7.05. | Fr 8.05. | Sa 9.05. | So 10.05. | Mo 11.05. | Di 12.05. | Mi 13.05. |
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Buch: Robert Kaplow, Kamera: Shane F. Kelly, Musik: Graham Reynolds
Mit: Ethan Hawke, Andrew Scott, Margaret Qualley, Bobby Cannavale u.a.
Es ist der 31. März 1943 und der Broadway-Texter Lorenz Hart besucht den Eröffnungsabend des Musicals Oklahoma!. Früher war er die eine Hälfte des berühmten Musical-Dreamteams „Rodgers & Hart“, aber aufgrund seines Alkoholismus und seiner verstärkten Unzuverlässigkeit kam es zur Trennung. Jetzt muss er erleben, wie sein bisheriger musikalischer Partner Richard Rodgers mit seinem neuen Partner Oscar Hammerstein II erfolgreich auf die Bühne zurückkehrt.
Statt die vielleicht schlimmste Nacht seines Lebens im Theater bei der Premiere auszusitzen, und weil ihm schnell klar ist, dass das Musical ein Hit wird, hat er sich schon während der Pause verdrückt, um sich in der Bar, in der später die Premierenfeier stattfindet, ein bisschen in wortreich bissigem Selbstmitleid zu suhlen. Erfolg, Eifersucht und Einsamkeit – am Tresen lamentiert der Künstler über die Kunst, das Leben und die Liebe. Selbstverliebte Monologe wechseln sich mit weinerlichen Anklagen und sarkastischem Schwadronieren ab.
Ethan Hawke spielt diesen Lorenz Hart grandios als traurige Gestalt und zerbrechliche Seele, trotz oft großer Worte und zur Schau gestellter Überheblichkeit. Während er mit dem Barmann und dem einen oder anderen Gast redet, oder mit einer Studentin schäkert, die aber eher wegen Richard Rodgers als seinetwegen gekommen ist, ist immer zu spüren, wie sehr ihn die Trennung von seinem Ex-Partner schmerzt, dass er sich wie ein zu Unrecht Ausgestoßener und Zurückgelassener fühlt. Es wird ein bemerkenswerter Barabend, so melancholisch wie Harts berühmteste und titelgebende Ballade „Blue Moon“. (nach: ndr, programmkino)
Kurzfilm:
Der Wechsel

Kurzspielfilm, D 2016, Regie: Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler, 6'00 Min.
Ein entliehener 50-Euro-Schein wechselt die Besitzer und tilgt dabei alle Schulden – eine Parabel auf die aktuelle Schuldenkrise und Theorie der Geldzirkulation, als Hommage an den frühen Stummfilm in Szene gesetzt.
