| Do 23.04. | Fr 24.04. | Sa 25.04. | So 26.04. | Mo 27.04. | Di 28.04. | Mi 29.04. |
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Eine Zusammenarbeit mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst Fürth
Eintritt frei - Mit anschließender Diskussionsrunde
Buch: Florian Pochlatko, Kamera: Adrian Bidron, Musik: Rosa Anschütz
Mit: Luisa-Céline Gaffron, Elke Winkens, Cornelius Obonya, Felix Pöchhacker u.a.
Pia ist Mitte zwanzig und irgendwie verloren. Frisch aus der Psychiatrie entlassen, kehrt sie in das alte Kinderzimmer im Haus ihrer Eltern zurück und nimmt einen Aushilfsjob im Büro des Vaters an. Doch scheint alles irgendwie verändert, seit sie wieder draußen ist. Die Wunden der Vergangenheit sitzen tief und niemand glaubt mehr, dass Pia auch nur irgendwie halbwegs normal ist. Weder ihr Exfreund, noch ihre Eltern, noch die Kollegen in der neuen Arbeit. Einzig der 12-jährige Nachbarsbub Lenni ist von ihr fasziniert. Er fühlt sich in seiner Welt aus Schule, Hausaufgaben und durchgeplanter Freizeit genauso gefangen wie Pia. Pias Mutter wird von ihren Sorgen, dass Pias Krankheit wieder ausbrechen könnte zerfressen und verliert sich selbst fast. Und Vater Klaus setzt alles daran, Pia nach seinen Vorstellungen in die Welt zu integrieren und sie wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
Dann ist da noch Joni, Pias Exfreund, der sich nichts sehnlicher als die alte Pia zurückwünscht. Aber gibt es die überhaupt noch? Hat es die jemals gegeben? Alle meinen es gut. Alle wollen helfen. Alle haben Erwartungen und Vorstellungen davon, wie Pia denn nun zu sein hat. Aber vielleicht ist genau das Teil des Problems?
