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Ein Klassiker der Nouvelle Vague
Buch: François Truffaut, Kamera: Raoul Coutard, Musik: Martial Solal
Mit: Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Daniel Boulanger u.a.
Der Bonvivant Michel Poiccard – ein Gauner, Rebell, Draufgänger – auf der Jagd nach seinem Vergnügen. In einer gestohlenen Luxuslimousine gerät er in eine Polizeikontrolle, wo er einen Beamten erschießt. Von der Polizei gejagt, findet er Unterschlupf bei der jungen Zeitungsverkäuferin Patricia, die davon träumt Journalistin zu werden. Michel verliebt sich in sie und möchte zusammen mit ihr nach Italien fliehen. Doch Patricia wird von der Polizei verhört und muss sich entscheiden: Karriere oder Liebhaber.
Nach diesem Film werde das Kino nie mehr so sein wie zuvor – das soll François Truffaut nach der Premiere von „Außer Atem“ gesagt haben. In den Straßen von Paris gedreht, mit jungen Darstellern, die sich frei vor der Kamera bewegen, und einem schnellen Rhythmus bringt dieser Film wie kein anderer das Lebensgefühl der 1960er-Jahre zum Ausdruck. Die Kamera nutzt natürliches Licht, die Szenen werden aus der Hand geschossen, ein festes Skript gibt es nicht. Auch wenn die ersten Reaktionen auf die Premiere in Berlin ambivalent sind, schwankend zwischen reiner Euphorie und Ängsten um die Moral der Jugend, ist nach „Außer Atem“ der Siegeszug der Nouvelle Vague nicht mehr zu stoppen.
Mit einer kurzen Einführung. Nach dem Film kann man wie immer in
lockerer Plauderrunde plus Freigetränk noch ganz außer Atem diesem wegweisenden Werk der Filmgeschichte nachspüren.
> Lust auf mehr? Ab Freitag, den 24.4., zeigen wir Richard Linklaters Spielfilm „Nouvelle Vague“, ein fiktionales Making-Of über Godards „Außer Atem“, der das damalige Lebensgefühl, die unbändige Energie und die Lust auf Neues authentisch einfängt.
