| Do 16.04. | Fr 17.04. | Sa 18.04. | So 19.04. | Mo 20.04. | Di 21.04. | Mi 22.04. |
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> wahnsinnig <
Buch: Werner Herzog, Kamera: Thomas Mauch, Musik: Popol Vuh
Mit: Klaus Kinski, Cecilia Rivera u.a.
Eine Expedition spanischer Eroberer ist in den peruanischen Anden des 16. Jahrhunderts auf der Suche nach El Dorado, dem sagenhaften Goldland der Inkas. Der machtbesessene Aguirre reißt das Kommando über einen Voraustrupp an sich, der auf Flößen den Amazonas hinabfahren und die Gegend erkunden soll. Dezimiert durch die Giftpfeile der Indianer, Krankheit, Hunger und Meuterei, reibt sich die Gruppe allmählich auf.
In visionären Bildern zeigt Herzog, wie Hybris in Tod und Wahnsinn endet. Er hat diesen Film unter unglaublichem Einsatz inszeniert, man sieht es ihm nicht mehr an. Weder Landschaften noch Abenteuer der Dreharbeiten wurden ausgeschlachtet; selbst der Kampf mit Kinski ist nur indirekt zu spüren. So konzentriert hat Kinski wohl noch nie gespielt: still, gefährlich, unberechenbar, mit müden, flatternden Augen, besessen, nicht hysterisch wie sonst.
„Aguirre, der Zorn Gottes" strahlt eine derartige Intensität und Urgewalt aus, wie sie selten, auch später, im deutschen Kino zu sehen war. Schon die erste Szene zieht uns in einen Sog aus berauschenden Bildern. Im Gänsemarsch müht sich der Trupp der Konquistadoren einen schmalen Trampelpfad die fast senkrecht abfallenden Wände einer tiefen, nebelverhangenen Andenschlucht hinab. Ein Bild, das im Gedächtnis bleibt und Kinogeschichte schrieb.
Kurzfilm:
Buzz

Animationsfilm, Großbritannien 2023
Regie: Andrew Brand, 9'47 Min.
In einer Ebene, Millionen von Kilometern von zu Hause entfernt, hat eine mürrische Weltraumfarmerin Probleme mit einem ihrer Bienenstöcke: eine Roboterbiene namens Buzz, die ständig aus der Reihe tanzt. Nachdem es ihr nicht gelungen ist, die schelmische Biene umzuprogrammieren, folgt sie ihr in das Innere eines Vulkans und entdeckt etwas, das das Leben auf dem Mars für immer verändern wird.
