| Do 09.04. | Fr 10.04. | Sa 11.04. | So 12.04. | Mo 13.04. | Di 14.04. | Mi 15.04. |
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> obsessiv <
Buch: Werner Herzog, Kamera: Thomas Mauch, Musik: Popol Vuh, Richard Strauss
Opernszenen: Werner Schroeter. Mit: Klaus Kinski, Claudia Cardinale u.a.
Was wäre Herzog ohne Kinski und Kinski ohne Herzog! Die beiden in leidenschaftlicher Hassliebe miteinander verbundenen Egomanen gingen in diesem Film bis an ihre physischen und psychischen Grenzen (und das gesamte Filmteam gezwungenermaßen mit ihnen). Denn selten wurde die persönliche Obsession eines Regisseurs mit solch epischer Pracht in einen meisterhaften Film von unglaublicher Intensität umgesetzt. Herzog trieb sein Team zu Höchstleistungen an. „Ich habe einen Traum“, sagt zu Beginn Fitzcarraldo – aber eigentlich ist es Herzog. In Cannes wurde er für seinen „Traum“ mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet.
Der exzentrische Brian Sweeney Fitzcarraldo ist von der Idee besessen, in Iquitos mitten im unberührten Amazonas-Dschungel ein großes Opernhaus zu bauen. Von den Ersparnissen seiner Freundin, der Bordell-Besitzerin Molly, kauft er einen alten Flussdampfer. Damit will er in ein unerschlossenes Kautschukgebiet schippern und dort das Geld für den Bau erwirtschaften. Um die gefährlichen Stromschnellen einer Flussmündung zu umgehen, entwickelt der Besessene einen irrwitzigen Plan: Hunderte von Indios sollen das riesige Schiff über eine unpassierbare Urwaldhöhe transportieren... (nach: filmering, Archiv)
Kurzfilm:
Warum wir waren was wir waren

Spielfilm, Deutschland 2011
Regie: Maike Mia Höhne, 8'55 Min.
Die Sonne scheint. Ein Treffen im Garten. Der Kuchen schmeckt. Die Fragen fallen.
