| Do 26.02. | Fr 27.02. | Sa 28.02. | So 01.03. | Mo 02.03. | Di 03.03. | Mi 04.03. |
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> anarchisch <
Buch: Werner Herzog, Kamera: Thomas Mauch, Musik: Florian Fricke (Popol Vuh), Felisa Arrocha Martin
Mit: Helmut Döring, Gerd Gickel, Paul Glauer, Erna Gschwendtner, Gisela Hertwig u.a.
Die Bewohner eines Erziehungsheimes in einer abgelegenen Provinz planen einen Ausflug. Einige der kleinwüchsigen Insassen dürfen jedoch aus disziplinarischen Gründen nicht teilnehmen und so kommt es zu Protest-Aktionen und schließlich zum Aufstand. Des Direktors Lieblingspalme wird verunstaltet, ein Auto zu Zerstörungszwecken genutzt, Teller zertrümmert und Blumentöpfe angezündet. Die Revolte der „Zwerge“, die sich mitunter auch gegen sie selbst richtet, endet im Chaos.
Herzog thematisiert in seinem Film einen radikalen Ausbruchsversuch aus der Welt der Hierarchien und Konventionen. Die kleinwüchsigen Darsteller stehen dabei sinnbildlich für die gesamte Menschheit, die der überdimensi-onierten Welt um sie herum nicht mehr gewachsen sind. Zahlreiche Motive aus Herzogs späterem Werk klingen an: die Gesellschaft, gesehen aus der Perspektive von Randexistenzen; Visionen vom Zusammenbruch der bürgerlichen Werte; Wahn und Besessenheit als wirklichkeitsgestaltende Kräf-te.
Nach diversen Unfällen beim Dreh auf Lanzarote – ein Darsteller wurde von einem Auto überrollt und hatte später auch noch Feuer gefangen – versprach Herzog, in einen Kaktus zu springen, falls alle Beteiligten die Dreharbeiten überleben würden. Er löste sein Versprechen ein und litt etwa ein halbes Jahr unter den daraus resultierenden Verletzungen. (nach: filmportal.de, arthaus.de)
Kurzfilm:
Ente, Tod und Tulpe

Animationsfilm, Deutschland 2010
Regie: Matthias Bruhn, 11'07 Min.
Eine Ente begegnet dem Tod. Der Tod hat viel Zeit. Und so unterhalten sich die beiden und lernen viel über sich selbst - und über das Leben.
