• D 2022, 107 Min. DCP, FSK: ab 0, Regie: LUTZ PEHNERT
Do 13.10. Fr 14.10. Sa 15.10. So 16.10. Mo 17.10. Di 18.10. Mi 19.10.
20:00 19:00 21:00 18:00    

 

Buch: Lutz Lehnert, Kamera: Anne Misselwitz, Thomas Lütz, Andreas Deinert
Musik: Bettina Wegner
Musikdoku

Vielen ist sie durch ihr erfolgreichstes Lied „Kinder“ mit der bekannten Einstiegszeile „Sind so kleine Hände“ bekannt, den sie auch zusammen mit Folk-Ikone Joan Baez intonierte. Doch das Gesamtwerk der ebenso humorvollen wie unbequemen Künstlerin reicht weit darüber hinaus.
Die Filmdoku stellt anhand von neu gefilmten Interviews und Konzertproben, montiertem Archivmaterial von früheren Auftritten, Filmmaterial vom Alltagsleben in der DDR sowie bebilderten Audiomitschnitten eines Verhörs Stationen des Lebens der Liedermacherin und Lyrikerin Bettina Wegner vor. 1968 stand sie als 21-jährige Schauspielstudentin und junge Mutter vor Gericht, weil sie mit Flugblättern gegen das gewaltsame Ende des Prager Frühlings protestiert hatte. Als Teil einer kritischen Musik- und Literaturszene zwischen Ost und West (wohin sie 1983 ausreisen musste) blieb sie sich ihr Leben lang treu.
Bettina Wegner, geboren 1947 in Westberlin, aufgewachsen in Ostberlin, mit 36 Jahren ausgebürgert, seither „entwurzelt“. Der Werdegang der Liedermacherin gehört zu den spannendsten Lebensläufen des 20. Jahrhunderts. Es ist der Weg von einem Kind, das Stalin glühend verehrte, über eine hoffnungsfrohe Teenagerin, die mit ihren eigenen Liedern eine Gesellschaft mit bauen möchte, hin zu einer beseelten Künstlerin mit einer unerschütterlichen humanistischen Haltung.
So heroisch das klingt, so irre und aberwitzig, mühevoll und traurig, hingebungsvoll und vergeblich ist es in den vielen Dingen des Lebens, die zwischen den Liedern eine Biografie ausmachen. Davon erzählt Bettina Wegner, davon erzählt der Film. Bettina Wegners Leben ist zugleich die Geschichte eines Jahrhunderts; es steckt in ihren Knochen, ihrer Seele, ihren Gedanken – und in ihren Liedern. (nach: wiki, salzgeber)


Kurzfilm:


LACHSMANNER
Animationsfilm, Schweiz 2020
Regie: Manuela Leuenberger, Joel Hofmann, Veronica L. Montaño, 6'06 Min.

Während die Lachsmänner testosterongeladen stromaufwärts schwimmen, geben sich die Frauen am Ursprung des Flusses einem Fruchtbarkeitstanz hin. Doch die Rollen sind nicht so klar verteilt, wie die Männer es erwarten.