TEHERAN TABU

Tehran Taboo. A/D 2017, 90 Min., persisch OmU, DCP, FSK: ab 16. Regie+Buch: ALI SOOZANDEH.  -  Kamera: Martin Gschlacht, Musik: Ali N. Askin 

Mit: Arash Marandi, Alireza Bayram, Zahra Amir Ebrahimi, Elmira Rafizadeh u.a.

DO 15.3. FR 16.3. SA 17.3. SO 18.3. MO 19.3. DI 20.3. MI 21.3.
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Wer sich in Teheran den rigorosen religiösen Vorschriften des Revolutionsregimes verweigert, muss mit harten Sanktionen rechnen. Doch im Weichbild der von den Mullahs kontrollierten Metropole existiert eine Parallelwelt, die von Sex, Drugs und – ein wenig – Rock ’n’ Roll beherrscht wird. Der Film folgt den Spuren einiger junger Leute, die mit dem Mut der Verzweiflung ein bisschen Glück zu erhaschen versuchen. 

Pari muss als Prostituierte über die Runden kommen und ihren Sohn versorgen; Musiker Babak hat Donya entjungfert und muss nun Geld für eine Jungfräulichkeits-„Wiederherstellung“ auftreiben; Sara lebt mit ihrem Mann und seiner Familie ein Leben ganz in islamischer Tradition: Drei selbstbewusste Frauen und ein junger Mann voller Hoffnung, Sehnsüchte und Träume, deren Lebenswege sich kreuzen. 

Ali Soozandeh, geboren 1970 in Shiraz, Iran, ist ein deutsch-iranischer Filmemacher. Er studierte Kunst in Teheran und emigrierte 1995 nach Deutschland. In seinem Langfilmdebüt  „Teheran Tabu“ legt er schonungslos die immense Kluft offen, die sich in der iranischen Gesellschaft zwischen den staatlichen und religiösen Moralvorschriften auf der einen sowie dem tatsächlichen Leben im privaten Raum auf der anderen Seite auftut. 

Der Film wurde mit realen Schauspielern gedreht und anschließend im Rotoskopieverfahren nachbearbeitet. (filmportal, viennale)

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