Leaning into the Wind - Andy Goldsworthy

GB/D 2017, 93 Min., OmU, DCP, FSK: ab 0, Regie+Kamera: THOMAS RIEDELS-HEIMER. - Musik: Fred Frith - Mit: Andy Goldsworthy, Holly Goldsworthy

 

DO 1.2. FR 2.2. SA 3.2. SO 4.2. MO 5.2. DI 6.2. MI 7.2.
-- 19:00 21:00 19:00 -- -- --

Der Künstler Andy Goldsworthy ist bekannt für seine vergänglichen Kunst-werke, die er oftmals in freier Natur erschafft und für die er die natürlichen Gegebenheiten auf faszinierende Art bearbeitet und in außergewöhnliche Formen bringt. In „Leaning Into The Wind“ wird er von Regisseur Thomas Riedelsheimer bei seiner Arbeit beobachtet. Wir sehen, wie die Kunstwerke entstehen: Egal ob in einem Park in San Francisco, einem Wald in Schott-land oder in der Provence, und egal ob Goldsworthy Steinbögen aufstellt, ob er einen Baum schüttelt um den Pollenflug festzuhalten oder ob er Scha-fe mit ihren schlammbedeckten Hufen malen lässt. Riedelsheimer zeigt ei-nen Künstler, der bekannter,  nachdenklicher, älter und dessen Kunst zer-brechlicher, persönlicher und ernster geworden ist.

Film und bildende Kunst – das ist nicht immer ein einfaches Verhältnis. Nicht selten geraten Künstlerbiografien im Kino zu banal, weil sie dem Schaffensprozess nicht wirklich nahekommen. Ganz anders die Seelen-verwandtschaft zwischen dem Dokumentarfilmer Thomas Riedelsheimer und dem Naturkünstler Andy Goldsworthy. Hier finden Zwei zusammen, die auf derselben Wellenlänge schwingen. Das war bereits in Riedelsheimers Dokumentation „Rivers and Tides“ (2000) über Goldsworthy so. Auch die neue Zusammenarbeit der Beiden führt zu einem überwältigenden Erlebnis grandioser Bilder. (nach: filmstarts, cinetastic)

www.uferpalast.de uses cookies. Close