Der Lange Sommer der Theorie

D 2017, 81 Min., DCP, FSK: ab 0,  Regie+Buch: IRENE VON ALBERTI
Kamera: Jenny Lou Ziegel, Musik: Toni Kater
Mit: Julia Zange, Katja Weilandt, Martina Schöne-Radunski u.a.

 

 

DO 18.1. FR 19.1. SA 20.1. SO 21.1. MO 22.1. DI 23.1. MI 24.1.
-- 21:00 19:00 17:00 20:00 20:00 20:00

Berlin, Sommer 2016. Im letzten Haus im Niemandsland hinter dem neuen Hauptbahnhof wohnen Nola, Katja und Martina in einer Künstlerinnen-WG. Ihre Zeit ist gezählt, denn bald entsteht hier Europacity. Die drei jungen Frauen leben auch sonst prekär. Katja ist Schauspielerin und hadert mit ihren Rollen. Martina ist Fotografin, die sich lieber mit ihrer Band auf der Bühne die Seele aus dem Leib schreit. Und Nola macht einen Film, bei dem sie SoziologInnen, HistorikerInnen, Kulturschaffende und TheoretikerInnen interviewt.

Nola ist das Zentrum des Films, ihre Interviews erleben wir als Publikum mit. In ihrem mit Sätzen bedrucktem Hosenanzug läuft sie zu ihren GesprächspartnerInnen, vorbei an den letzten Baustellen Berlins, durch eine Stadt, die schon verkauft scheint.

„Was tun?“ Diskursiv und unterhaltend werden Fragen nach gesellschaftlichem und politischem Handeln von den drei jungen Frauen formuliert. Der Titel des Films entstammt dem Buch „Der lange Sommer der Theorie“ von Philipp Felsch. Er beschreibt darin die geistige Grundlage der letzten großen gesellschaftlichen Revolte in den 1960er und 70er Jahren, und dass Theorie damals wirklich konstruktiv geholfen hat, neue gesellschaftliche Utopien zu kreieren. (nach: Verleih)

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