Angry Inuk

Kanada 2016, 85 Min., Dokumentarfilm, OF (Englisch & Inuktitut mit engl. Untertiteln), DCP, FSK: k.A.,  Regie+Buch: ALETHEA ARNAQUQ-BARIL. Kamera: Qajaaq Ellsworth

DO 25.1. FR 26.1. SA 27.1. SO 28.1. MO 29.1. DI 30.1. MI 31.1.
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Still ist die Wut der Inuits, wenn es um die Robbenjagd geht. Seit Jahrzehnten haben internationale Tierschutzorganisationen mit aggressiv geführten Kampagnen und eine EU-Richtlinie zum Handelsverbot für Robbenfelle fatale Auswirkungen auf das Leben der indigenen Gemeinschaften. Inuk-Regisseurin und -Aktivistin Alethea Arnaquq-Baril ist es leid, immer wieder die gleichen manipulativen Bilder zu sehen und falsche Geschichten zu hören. Mit ihrem Dokumentarfilm verleiht sie den Inuit eine Stimme – und die hat viel zu erzählen in diesem Kampf David gegen Goliath. Robbenjagd ist integraler Teil der Inuit-Kultur und bietet neben wichtiger Nahrungsgrundlage auch die einzige Möglichkeit für die indigene Bevölkerung der Arktis, am Wirtschaftsmarkt teilzuhaben. Die Handelssanktionen sind existenzbedrohend, doch die Filmemacherin gibt nicht auf: Mit Hilfe von Social-Media-Kanälen und unterstützt von jungen Aktivisten geht sie auf eine packende Reise, legt globale Machtstrukturen und Abhängigkeiten offen und fordert ein weltweites Umdenken.

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