DER JUNGE KARL MARX

Le Jeune Karl Marx. D/F/B 2017, 118 Min., OmU+dF*, DCP, FSK: ab 6, Regie: RAOUL PECK, Buch: Raoul Peck u. Pascal Bonitzer, Kamera: Kolja Brandt, Musik: Alexei Aigui
Mit: August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps, Hannah Steele

DO 26.10. FR 27.10. SA 28.10. SO 29.10. MO 30.10. DI 31.10. MI 1.11.
-- 21:30* 19:00 20:30 -- -- 18:00*

Paris im Jahre 1844: Karl Marx lebt dort mit seiner Frau Jenny im Exil. Sie können sich finanziell kaum über Wasser halten. Es herrscht eine allgemeine Umbruchstimmung, denn wir befinden uns mitten in der Industriellen Revolution. In dieser schwierigen Situation trifft Marx auf den gleichaltrigen Friedrich Engels, den reichen Sohn eines Fabrikbesitzers, der gerade eine Studie über die Verelendung der englischen Arbeiter veröffentlich hat. Die beiden inspirieren sich gegenseitig und wollen mit ihren philosophischen Gedanken und sozialpolitischen Überzeugungen die Welt revolutionieren. Engels schlägt sich immer mehr auf die Seite der Proletarier und bekennt sich schließlich zu seiner Liebe zu Mary Burns, einer Aufständischen. Inspiriert von ihren beiden klugen und eigenständigen Frauen Jenny und Mary verfassen Marx und Engels Schriften, die schon bald als Grundlage für das Gründungsdokument des Bundes der Kommunisten dienen sollen: das Kommunistische Manifest.

Regisseur Raoul Peck zeichnet ein detailgetreues und realistisches Bild dieses Umbruchs, vor dessen Hintergrund Marx und Engels mit ihren visionären Forderungen eine neue Gesellschaftsordnung propagieren. „Der junge Karl Marx“ führt den Zuschauer kurzweilig und ohne bedrückende Schwere durch ein bedeutendes Stück deutscher Zeitgeschichte. Er vergegenwärtigt die Brillanz der 200 Jahre alten sozialgesellschaftlichen Analysen und macht gerade auch vor dem Hintergrund der neuen Entwicklungen die große Aktualität der Thesen und Theorien deutlich. (nach: Deutsche Film und Medienbewertung)

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